Aussprachetipp1: Beherrsche deinen Mund

Wenn du eine Sprache lernst, legst du wahrscheinlich viel Wert darauf, Grammatik und Vokabeln zu lernen. Die Aussprache kommt jedoch häufig zu kurz. Allerdings sollte auch sie trainiert werden.

Wenn wir uns anschauen, wer die ganze „Arbeit“ mach, wenn wir sprechen, sehen wir, dass es unser Mund ist, der für die Aussprache verantwortlich ist. Was er nicht gelernt hat, kann er nicht. Also heißt es für ihn ab heute üben, üben, üben.

Im Persischen muss man nur selten die Lippen zusammenkneifen. Foto: Pixabay, BRAG (bearbeitet)
Im Persischen muss man nur selten die Lippen zusammenkneifen. Foto: Pixabay, BRAG (bearbeitet)

Und das ist zum Glück gar nicht so schwer. Ok, am Anfang ist es wahrscheinlich ungewohnt, aber trotzdem machbar. Stellen wir uns mal die Frage, woran es liegt, dass die Falschen Töne aus unserem Mund kommen.

Grundlegen sind drei Dinge:

  • Die Zunge ist am falschen Fleck
  • Die Lippen sind nicht richtig geformt
  • Die Luft strömt nicht richtig durch den Mund und Rachen
  • Die Stimmbänder werden falsch gebraucht

Und genau hier musst du ansetzen. Wenn du Persisch sprichst, dann bewegen sich Zunge und Lippen etwas anders als im Deutschen. Spiele daher mit Zunge, Luft und Lippen, um einfach neu Geräusche zu erzeugen. Tipp! Die Zunge endet übrigens nicht drei Zentimeter hinter den Zähnen. Versuche also auch, mit dem hinteren und tieferen Teil der Zunge Geräusche wir Klick- und Knacklaute zu erzeugen.

Verändere die Form der Lippen und die Zungenstellung beim Aussprechen von Vokalen und hör dir an, wie es klingt. Ändere auch mal die Höhe oder Tiefe der Aussprache.

Kommen dir einige Sachen aus der persischen Sprach bekannt vor?

Jetzt kannst du dir mal das persische Alphabet hernehmen und deine Aussprache daran ausprobieren.

Weiterführende Links

Ohne Grammatik geht’s nicht. Hier findest du eine umfangreiche persische Grammatik.

Vokabeln sind auch wichtig. Hier sind verschiedene Vokabellektionen für Persisch.